{"id":1171,"date":"2024-06-22T19:28:15","date_gmt":"2024-06-22T17:28:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.kirschbaumkindergarten.de\/?page_id=1171"},"modified":"2024-07-06T09:56:56","modified_gmt":"2024-07-06T07:56:56","slug":"geschichte-4","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.kirschbaumkindergarten.de\/?page_id=1171","title":{"rendered":"Geschichte"},"content":{"rendered":"\n    \n    <section class=\"u-align-left u-clearfix u-section-2\" id=\"sec-1d04\">\n      <div class=\"u-clearfix u-sheet u-sheet-1\">\n        <div class=\"fr-view u-clearfix u-rich-text u-text u-text-1\">\n          <h3 id=\"isPasted\">\n            <span class=\"u-text-custom-color-2\">GESCHICHTE DES KINDERGARTEN<\/span>\n          <\/h3>\n          <h5>\n            <span class=\"u-text-custom-color-3\" style=\"font-weight: 700;\">Entstehung<\/span>\n          <\/h5>\n          <p>Die Entstehungsgeschichte des Kirschbaum-Kindergartens reicht bis in die 1970er Jahre zur\u00fcck. Damals betrieb Familie Scharf, die im R\u00fcckgeb\u00e4ude der Gerhardstra\u00dfe 17 wohnte, im Erdgeschoss ihres Wohnhauses einen kleinen Privatkindergarten, in den sie gegen Bezahlung Kinder aus der Nachbarschaft aufnahm. Als Familie Scharf gegen Ende der der 1970er Jahre aus dem Haus auszog, wurde dieses Konzept von ihren Nachmietern, der Familie Kerschbaumer \u00fcbernommen. Einzige Erzieherin war Brigitte Kerschbaumer, die gelegentlich durch Praktikantinnen unterst\u00fctzt wurde.<\/p>\n          <p>Eine dieser Praktikantinnen war 1982 die sp\u00e4tere, langj\u00e4hrige Kindergarten-Leiterin Elisabeth Sp\u00f6rer, der die Atmosph\u00e4re so gut gefiel, dass sie 1986\/87 zum Berufspraktikum zur\u00fcckkam und anschlie\u00dfend die erste Angestellte des damals noch namenlosen Kindergartens wurde. Auch wenn das \u201ep\u00e4dagogische Konzept\" noch aus einer einzelnen handgeschriebenen Seite Papier bestand, so wurden doch schon die ersten integrativen Ans\u00e4tze entwickelt: Unter den ca. 18 betreuten Kindern waren auch immer einige Kinder, die in unterschiedlicher Hinsicht besondere Bed\u00fcrfnisse hatten und die entsprechend intensiv beobachtet und betreut wurden. Dies war in den 1980er Jahren ein Novum in Bayern; ebenso wie die Supervisionen durch einen Psychologen, die kurz darauf eingef\u00fchrt wurden und durch Beratungs- und Reflexionsgespr\u00e4che den beiden Erzieherinnen bei der Verarbeitung der herausfordernden Situation geholfen hat.<\/p>\n          <h5>\n            <span class=\"u-text-custom-color-3\" style=\"font-weight: 700;\">Staatliche Anerkennung \u2014 und warum wir Kirschbaum-Kindergarten hei\u00dfen<\/span>\n          <\/h5>\n          <p>Einzige Finanzierungsquelle waren zu dieser Zeit die Beitr\u00e4ge der Eltern. Im Laufe der Jahre wurde es immer schwieriger, die Kindergartenarbeit auf dieser Basis weiterzuf\u00fchren. So wurde die Kinderladenwelle, die Ende der 80er Jahre von Norddeutschland ins konservative Bayern schwappte, zum Anlass genommen, eine staatliche Anerkennung des Kindergartens mit entsprechender F\u00f6rderung zu beantragen. Dieses Vorhaben hatte tiefgreifende Folgen, die das Fundament der Kindergartenstrukturen bis zum heutigen Tag pr\u00e4gen. Unter den zahlreichen Voraussetzungen, die zu erf\u00fcllen waren, waren nicht nur bauliche \u00c4nderungen, die vom Bau- und Gesundheitsreferat gefordert wurden, sondern auch als wesentliche Anforderung die Gr\u00fcndung eines Tr\u00e4gervereins, der zu einem der anerkannten Dachverb\u00e4nde zugeh\u00f6rig sein musste. Da dieses Vorgehen noch recht un\u00fcblich war, waren entsprechend viele Hindernisse zu umschiffen. Aber dank des Engagements der Gr\u00fcndungsmitglieder (neben drei Eltern die beiden Erzieherinnen) war es am 01.09.1988 geschafft: Die staatliche Anerkennung wurde gem\u00e4\u00df des bayerischen Kindergartengesetzes offiziell ausgesprochen! Zugelassen wurde der Kindergarten f\u00fcr eine Gruppe von 19 Kindern. Und endlich war die Finanzierung durch die Zusch\u00fcsse der Stadt M\u00fcnchen gesichert.<\/p>\n          <p>Vorher war jedoch eine noch offene Frage zu kl\u00e4ren: Wie sollte der Kindergarten hei\u00dfen? Ein Name musste her, und schlie\u00dflich einigte man sich auf Kirschbaum-Kindergarten \u2014 nicht etwa weil im Kindergarten ein Kirschbaum gestanden h\u00e4tte (dort stand vielmehr ein Zwetschgenbaum), sondern weil der Name der Erzieherin und Vereinsgr\u00fcnderin, Brigitte Kerschbaumer, die mit ihrer Familie immer noch im Hause des Kindergartens wohnte, so sch\u00f6n passte.<\/p>\n          <h5>\n            <span class=\"u-text-custom-color-3\" style=\"font-weight: 700;\">Als Integrationskindergarten best\u00e4tigt<\/span>\n          <\/h5>\n          <p>Im Jahr 1989 folgte dann der n\u00e4chste Schritt: Die Anerkennung als \u201eIntegrationskindergarten\" wurde beantragt, der ja de facto schon mehr als 10 Jahre praktiziert wurde. Obwohl die Bedingungen der Anerkennung auch hier zun\u00e4chst unklar waren, kristallisierte sich die Einschr\u00e4nkung auf 15 Kinder in der damals noch einzigen Gruppe, die von 3 Personen betreut werden musste, sowie die Durchf\u00fchrung einer Betreuung der behinderten Kinder durch einen Fachdienst als wesentlich heraus. Im September 1989 war dann schlie\u00dflich auch diese H\u00fcrde genommen, und der Kindergarten hatte die bis heute praktizierte Betreuungsform \u2014 wenn auch nur in einer Gruppe.<\/p>\n          <p>Dann begann die bis zum heutigen Tag schwierigste Phase des Kindergartens: Familie Kerschbaumer wurde der verbleibende Wohnraum im ersten Stock zu eng, und man einigte sich darauf, dass f\u00fcr den Kindergarten eine neue Bleibe gesucht werden sollte. Nur dies war leichter gesagt als getan; zahlreiche Zeitungsausschnitte zeugen von der immer verzweifelteren Suche mit immer neuen Entt\u00e4uschungen der Eltern und Erzieherinnen. In dieser Situation wuchsen zwangsl\u00e4ufig die Spannungen zwischen Kerschbaumers, den Mietern des Geb\u00e4udes, und den Kirschbaum-Eltern, die auch durch die Moderation der damaligen Vereinsvorsitzenden Christine Wolf nicht beseitigt werden konnten.<\/p>\n          <h5>\n            <span class=\"u-text-custom-color-3\" style=\"font-weight: 700;\">Stabwechsel, Erweiterung und Professionalisierung<\/span>\n          <\/h5>\n          <p>Schlie\u00dflich verlie\u00df Brigitte Kerschbaumer den Kindergarten. Als neue Erzieherin wurde Sylvia Leifels eingestellt, Elisabeth Sp\u00f6rer \u00fcbernahm die Kindergartenleitung und die Familie Kerschbaumer zog schliesslich aus.<\/p>\n          <p>Nach umfangreichen Umbauten, die zum gro\u00dfen Teil von den Eltern durchgef\u00fchrt wurden, wurde dann im April 1994 die zweite Gruppe im ersten Stock er\u00f6ffnet und dank des hervorragenden Rufs des Kindergartens rasch mit Kindern gef\u00fcllt.<\/p>\n          <p>In den Jahren, in denen der Kirschbaum-Kindergarten gewachsen ist und sich weiterentwickelt hat, wurden vielf\u00e4ltige Ideen und Erfahrungen gesammelt und in die t\u00e4gliche Arbeit mit eingebracht. Um die hierdurch gepr\u00e4gte Kompetenz und Arbeitsqualit\u00e4t bewusst zu machen, wurde 1998 in professioneller Form das p\u00e4dagogische Konzept formuliert, das bis zum heutigen Tag stolz vorgezeigt wird und den hohen Anspruch des Kirschbaum-Kindergartens manifestiert. In diesem Geist steht auch das Qualit\u00e4tsmanagementhandbuch, das sicherlich nicht den Endpunkt, sondern eine weitere Etappe in der Entwicklung des Kirschbaum-Kindergartens bildet.<\/p>\n          <p>\n            <br>\n          <\/p>\n          <h4 id=\"isPasted\">\n            <br>\n          <\/h4>\n          <p>\n            <br>\n          <\/p>\n          <p>\n            <br>\n          <\/p>\n          <p>\n            <br>\n          <\/p>\n        <\/div>\n        <img decoding=\"async\" class=\"u-image u-image-default u-preserve-proportions u-image-1\" src=\"https:\/\/www.kirschbaumkindergarten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/geschichte.jpeg\" alt=\"\" data-image-width=\"150\" data-image-height=\"211\">\n      <\/div>\n    <\/section>\n    \n    \n    \n    \n  \n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>GESCHICHTE DES KINDERGARTEN Entstehung Die Entstehungsgeschichte des Kirschbaum-Kindergartens reicht bis in die 1970er Jahre zur\u00fcck. 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